Christiane Görner

Sprachgestaltung

Ich begegnete der Sprachgestaltung zuerst am Freien Jugendseminar Engen. Dora Fankhauser, eine Schülerin von Ilja Duwan, unterrichtete dort Sprachgestaltung und Schauspiel. Das Erlebnis der Laute als "Lehrmeister", das Entdecken der Artikulations - und Geläufigkeitsübungen als höchst effektiver sprecherzieherischer "Turnübungen" und die Begegnung mit dem geheimnisvollen Kosmos der "Gebärden" in Laut, Wort, Satz und Dichtung bewirkten meinen Entschluss Sprachgestaltung zu studieren. Ich studierte ein Jahr in Dornach in der Schule am Goetheanum und später nochmals vier Jahre in Fellbach bei Stuttgart. Ich lernte innerhalb der Ausbildung insgesamt 12 Lehrer/innen und ihre unterschiedliche Herangehensweise kennen. Nach der Ausbildung arbeitete ich fünf Jahre vollberuflich als Sprecherin für das Eurythmie Ensemble Berlin, realisierte aber parallel noch zahlreiche solistische Programme mit Chansons und Lyrik.

Ein Lehrauftrag am Michael Tschechow Studio Berlin (Leitung Jobst Langhans) gab Anlass zur Weiterbildung: 1997 / 98 lernte ich die Schauspiel Methode Michael Tschechows kennen und für mich selbst als ideale Ergänzung der Sprachgestaltung schätzen. Von 1997 - 2018 unterrichtete ich im berufsbegleitenden Schauspiel Seminar des Michael Tschechow Studio Berlin. In der Zusammenarbeit mit Jörg Andrees lernte ich die Schauspiel Methode Michael Tschechows über viele Jahre kennen und schätzen. Außerdem sammelte ich dort wichtige Erfahrungen im Bereich Coaching und Szenen - Regie.
Seit 2017 unterrichte ich in der Michael Chekhov International Academy (Leitung Jörg Andrees) weiter Sprachgestaltung in englischer Sprache: Creative Speech. Eine sehr inspirierende Arbeit mit SchauspielerInnen und schöpferisch innovativen Menschen aus der ganzen Welt. (BBTSS)

Zahlreiche Fortbildungen in den Bereichen Tanz, Bewegung, Körperarbeit und Sprecherziehung fließen in meine Arbeit mit ein.

Von 2008 bis 2011 absolvierte ich das Aufbaustudium für therapeutische Sprachgestaltung in Dornach unter der Leitung von Dietrich von Bonin und habe seit 2011 eine eigene Praxis für therapeutische Sprachgestaltung. Seit November 2011 arbeite ich als Dozentin für Sprachgestaltung und Schauspiel am Seminar für Waldorfpädagogik Berlin.



Rückmeldungen zum Unterricht/Coaching:

"Ich will mich mit bisschen Abstand nochmals für die guten Stunden mit Ihnen bedanken. Auch wenn es nicht ganz greifbar für mich ist, habe ich das Gefühl, dass sich durch unsere "Arbeit" sehr viel in mir stabilisiert hat. Ha! - und ich hab tatsächlich schon zwei Bücher gelesen. Das freut mich am allermeisten. Danke dafür."
(Herr Z., 28 Jahre alt, Ingenieur und Künstler aus Berlin)

"Der Unterschied nach dem kleinen Kurs in Thessaloniki war deutlich zu spüren! Ich habe seitdem 6 Vorträge gegeben, zum Großteil in neuen Ländern und bei fremdem Publikum und ich war wirklich erstaunt. Meine Atem-Situation hat sich um ca 80% verbessert; und zwar direkt bei dem Vortrag nach unserem Treffen. Ich fühle mich allgemein viel “wohler” on-stage und ich glaube das gibt auch einen ganz anderen Eindruck.
Ich möchte mich nochmals vom Herzen für deine Mühe bedanken!! Du bist eine tolle Lehrerin!!
Liebe Grüße aus Griechenland!"
(Herr M., 47 Jahre alt, Zahnarzt aus Thessaloniki)

"„Jede Stunde Sprachgestaltung mit Christiane Görner ist für mich eine freudvolle Entdeckungsreise, bei der sich mir erstaunliche Möglichkeiten meiner eigenen Stimme und meines eigenen Sprechens auftun. Die Sprachgestaltung ist ein subtiler Schlüssel zu meinem Heilwerden, die Menschenbegegnung mit Christiane Görner eine Wohltat für meine Seele.“
Solveig Opfermann

"Liebe Frau Görner, nachhaltig ist der Eindruck Ihres Bobrowski-Abends! - Schon seit den 80-er Jahren sind wir mit Bobrowski sehr verbunden und haben selbst mit einem Liederzyklus nach Bobrowski Gedichten des Stralsunder Komponisten Thomas Ehricht viele Abende gestaltet, seinerzeit auch seine Frau Johanna noch persönlich kennengelernt. … . - Sie können denken, daß wir beglückt waren, daß Sie ihn mit Ihrem Gedenken der drohenden Vergessenheit für das Berliner Kulturleben entrissen haben. Und dann dieser wunderbare Abend. - Man war in eine andere Welt versetzt. - Eine stimmige Auswahl, kluge Zusammenstellung und überzeugende Konzeption. - Keine inhaltleer- tönende Sprachgestaltung, kein verschlampter Schauspielerjargon, sondern Sprache, wie sie Bobrowski gemeint und geliebt hat. - Auf der Heimfahrt beglückender Nachklang. - Danke !