Christiane Görner

Sprachgestaltung

Ich begegnete der Sprachgestaltung zuerst am Freien Jugendseminar Engen. Dora Fankhauser, eine Schülerin von Ilja Duwan, unterrichtete dort Sprachgestaltung und Schauspiel. Das Erlebnis der Laute als "Lehrmeister", das Entdecken der Artikulations - und Geläufigkeitsübungen als höchst effektiver sprecherzieherischer "Turnübungen" und die Begegnung mit dem geheimnisvollen Kosmos der "Gebärden" in Laut, Wort, Satz und Dichtung bewirkten meinen Entschluss Sprachgestaltung zu studieren. Ich studierte ein Jahr in Dornach in der Schule am Goetheanum und später nochmals vier Jahre in Fellbach bei Stuttgart. Ich lernte innerhalb der Ausbildung insgesamt 12 Lehrer/innen und ihre unterschiedliche Herangehensweise kennen. Nach der Ausbildung arbeitete ich fünf Jahre vollberuflich als Sprecherin für das Eurythmie Ensemble Berlin, realisierte aber parallel noch zahlreiche solistische Programme mit Chansons und Lyrik.

Ein Lehrauftrag am Michael Tschechow Studio Berlin (Leitung Jobst Langhans) gab Anlass zur Weiterbildung: 1997 / 98 lernte ich die Schauspiel Methode Michael Tschechows kennen und für mich selbst als ideale Ergänzung der Sprachgestaltung schätzen. Seit 1997 unterrichte ich im berufsbegleitenden Michael Tschechow Schauspiel Seminar Sprachgestaltung und konnte dort auch wertvolle Erfahrungen als Regisseurin sammeln. (BBTSS)

Zahlreiche Fortbildungen in den Bereichen Tanz, Bewegung, Körperarbeit und Sprecherziehung fließen in meine Arbeit mit ein.

Von 2008 bis 2011 absolvierte ich das Aufbaustudium für therapeutische Sprachgestaltung in Dornach unter der Leitung von Dietrich von Bonin und habe seit 2011 eine eigene Praxis für therapeutische Sprachgestaltung. Seit November 2011 arbeite ich als Dozentin für Sprachgestaltung und Schauspiel am Seminar für Waldorfpädagogik Berlin.



Rückmeldungen zum Unterricht/Coaching:

"Ich will mich mit bisschen Abstand nochmals für die guten Stunden mit Ihnen bedanken. Auch wenn es nicht ganz greifbar für mich ist, habe ich das Gefühl, dass sich durch unsere "Arbeit" sehr viel in mir stabilisiert hat. Ha! - und ich hab tatsächlich schon zwei Bücher gelesen. Das freut mich am allermeisten. Danke dafür."
(Herr Z., 28 Jahre alt, Ingenieur und Künstler aus Berlin)

"Der Unterschied nach dem kleinen Kurs in Thessaloniki war deutlich zu spüren! Ich habe seitdem 6 Vorträge gegeben, zum Großteil in neuen Ländern und bei fremdem Publikum und ich war wirklich erstaunt. Meine Atem-Situation hat sich um ca 80% verbessert; und zwar direkt bei dem Vortrag nach unserem Treffen. Ich fühle mich allgemein viel “wohler” on-stage und ich glaube das gibt auch einen ganz anderen Eindruck. Ich möchte mich nochmals vom Herzen für deine Mühe bedanken!! Du bist eine tolle Lehrerin!! Liebe Grüße aus Griechenland!"
(Herr M., 47 Jahre alt, Zahnarzt aus Thessaloniki)