Christiane Görner

Produktionen

zu den Hörproben...

1992-1996
Sprecherin des "Eurythmie-Ensemble Berlin"; Zahlreiche Aufführungen und Tourneen in Deutschland, Holland und der Schweiz mit folgenden Programmen:

Programme für Jugendliche und Kinder:


Weitere Produktionen und Solo-Programme in den Jahren 1994-2004

1994
Der Ursprung der Marotzke"Die Suche nach Titine" Für dieses erste Solo Programm musste ein passender Künstlername gefunden werden. Ein Laden in Schöneberg gab die entscheidende Inspiration und dem Berliner Großstadt-Abschaum entstieg eine echte Perle der Kleinkunst: "LULU MAROTZKE".

Außerdem 1994: Im Rahmen der 8. Dresdener Tage der zeit-genössischen Musik; „Komponistenporträt Grete von Zieritz“, Regie: Hans Paul Fiechter, Tanz: Birgit Hering, Sprache: Christiane Riedesser

Das versunkene Dorf 1995
"Das versunkene Dorf" Ein Balladen-Abend; Texte von u.a. F. Hebbel, C.F. Meyer, F. Rückert, Otto Ernst, A.v. Droste Hülshoff u.a., sowie die vier Balladen von F. Chopin. Idee, Konzeption und musikalische Gestaltung: Alain Brun-Cosme: Alain Brun Cosme.

Den Koffer, mehr scheine ich nicht zu brauchen "Den Koffer - mehr scheine ich nicht zu brauchen"; Briefe von Else Lasker-Schüler, Autorinnenlesung von Hannah Thiede und Musik von Maurice Ravel und Ernst Bloch. Am Flügel: Alain Brun Cosme.


"Es gibt so wunderweiße Nächte" Eine Lesung mit Musik. Werke von Selma Lagerlöf, Rainer Maria Rilke und Olivier Messiaen. Idee, Konzeption und musikalische Gestaltung: Alain Brun-Cosme: Alain Brun-Cosme.


Mein Leichnam ist sanft wie ein Handschuh
1996
"Mein Leichnam ist sanft wie ein Handschuh" Ein Abend über den französischen Komponisten Francis Poulenc. Idee, Konzept und musikalische Gestaltung Alain Brun-Cosme, Rezitation und Gesang Christiane Riedesser.

1996/97
Dozentin am Michael Tschechow Schauspielseminar Berlin unter Leitung von Jobst Langhans.

1997/ 98
Teilnahme am Michael Tschechow Schauspielseminar Berlin und parallel Beginn der Unterrichtstätigkeit am berufsbegleitenden Schauspiel Seminar unter Leitung von Jörg Andrees

Am Rande des Lächelns 1998
"Am Rande des Lächelns"- endlich wieder ein echtes LULU MAROTZKE Solo Programm. Am Klavier: Der Nowag.

Seefahrer, Hafenhuren und Schiffe unverankert  

1999
"Seefahrer, Hafenhuren und Schiffe unverankert", ein marintimer Abend mit viel Seemannsgarnitur. Mit an Bord: Lindo Carell und der Nowak..

Lettice and Lovage "Lettice and Lovage" Komödie von Peter Shaffer. Eine Produktion des Threshold Theatre, England, Regie: Jörg Andrees
 
Prärie Saloon  
2000
"Prärie Saloon", Ein Western Musical, Produktion der Lenz Bühne Berlin, Regie: Stefan Lenz

2001
"Weiße Räume" von Paul Auster, eine Produktion des "Eurythmie-Ensemble Berlin"

"... die nacht ist die nacht ..." 2002
"... die nacht ist die nacht ...- ein Abend voller Tango". Für dieses Programm wurde aus Lulu Marotzke : LU MAROSA.

2003
"Weisse Räume" von Paul Auster, eine Produktion des Eurythmie Ensembles Berlin.

Neuröschen und die 7 Zwänge "Neuröschen und die 7 Zwänge", ein märchenhafter Abend mit Andreas Schmitz und Lu Neurosa, pianös begleitet von Kerstin Ellert.

"Vom Schmelzen - Bilder einer Sprachausstellung"2004
"Vom Schmelzen - Bilder einer Sprachausstellung". Eine Produktion von Tille Barkhoff, Hamburg. Tanz: Tille Barkhoff, Klarinette: Nele B. Nelle, Sprache: Christiane Görner, Regie: Jörg Andrees.

2006
vertigo FINAL "vertigo FINAL". Auf Spurensuche gemeinsamer schwarzafrikaischer Wurzeln singt und spricht Lu Marosa Blues, Tango, Swing und Milonga. Eine blaue Stunde vom Triumph des Scheiterns.  

Hörproben:
Tinta Roja
(S. Piana/ C. Castillo)
am Flügel José Hernán Cibils -www.piarango.com
(mp3 - 2 MB) Tango
 
Malena
(H. Manzi/ L. Demaro)
Gitarre: Igor "Savitzki" Yakymenko - www.malenki-fun.de
(mp3 - 2 MB) Tango




Lu Marosa in  "Vom Gleisdreieck zur Krummen Lanke" "Vom Gleisdreieck zur Krummen Lanke". Eine musikalische Stadtrundfahrt im Berlin der 20er Jahre


2007

Regie des 12. Klasse Theaterprojektes "Die Spielverderber" von Michael Ende an der Freien Waldorfschule Backnang. (Fotos rechts)
 
 
2008
Regie und Organisation der 12. Klasse Spiele: 'Der Besuch der alten Dame' von F. Dürrenmatt und 'Die Welle' nach Mortom Rhue.

2009

Regie und Organisation des 12. Klassen Spieles " Die Physiker " von Friedrich Dürrenmatt an der Freien Waldorfschule Backnang. (Fotos links)

Wiederaufnahme der Dozententätigkeit am Michael Tschechow Studio Berlin.


2010
Diplomierung zur Kunsttherapeutin Fachrichtung Sprachgestaltung.
Therapeutische Sprachgestalterin in eigener Praxis.
Cantango Oster Festivals Am 4. April 2010 sang Lu Marosa im Rahmen des "Cantango Oster Festivals" mit Ofelia Stoll (Kontrabass) und Jose Hernan Cibils (Flügel) drei deutsche Tangos im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin.
 

Cafetin del sur Cafetin del sur

18. und 19. April 2010 in der UFA Fabrik Berlin
"Cafetin del sur" - eine Tango Collage nach der Idee von Hans Henner Becker. Lu Marosa führt als Kellnerin Maria durch den Abend, erzählt Tango Geschichten und zitiert Übersetzungen der Tango Texte, die vom Ensemble Cantango dann gespielt und von Esther Duarte und Chiche Nunez getanzt werden.
 
Blick ins Verborgene 25. Juni 2010 "Dichter Innen" weibliche Lyrik und Prosa von Sappho bis Hertha Müller, eine verdichtete Zeitreise, gesprochen an zauberhaften und verwunschenen Orten.


Außerdem weiterhin Mitarbeit am Berufsbegleitenden Michael Tschechow Seminar Berlin. (www.mtsb.de)


2011

Blick ins Verborgene Blick ins Verborgene

7.-9. Februar 2011 Premiere des Programmes "TANGOWEIBER"
Witzige, lustige, traurige, sprudelnde, verführerische, wilde, putzige Tango Geschichten: getanzt, erzählt und gesungen von Angelika Fischer + Irmel Weber + Christiane Görner + Judith Brandenburg.

Im Auge des Sturms – Dichterbegegnungen Rudolf Steiners in Berlin 1897 – 1914 26.6.2011 "Im Auge des Sturms – Dichterbegegnungen Rudolf Steiners in Berlin 1897 – 1914" in Clärchens Ballhaus. Sprache: Christiane Görner, Beate Krützkamp, Ursula Ostermai, Marija Ptok.

25. Juni: Auftritt als Tilla in Lilla September/Oktober 2011: Regie beim 12. Klasse Theaterprojekt an der Waldorfschule Backnang: "Unschuld" von Dea Loher.


November 2011: Beginn der Unterrichtstätigkeit als Dozentin für Sprachgestaltung am Seminar für Waldorfpädagogik Berlin, Weinmeisterstraße 16, 10178 Berlin.

2012
"ohne Titel / ohne Netz"
ein Eurythmie-Programm, in dem es um verschiedene Erlebnisebenen geht.
Ein Balanceakt zwischen Improvisation und Komposition.
Eurythmie: Katharina Borzeix, Caroline von Lengerke, Astrid Pichner, Anne Riba
Sprachgestaltung: Christiane Görner, Gesamtleitung: Birgit Hering

2014

Schauspielprojekt am Seminar für Waldorfpädagogik Berlin im Juni 2014: Szenen aus "Auf der Greifswalder Straße" von Roland Schimmelpfennig, Regie: Christiane Görner, Licht: Stefan Lenz, Fotos: Reinhard Görner


"Jubiliert hat die geistige Welt"
Die weltgeschichtliche Freundschaft von Ita Wegman und Rudolf Steiner
Eine künstlerische Dokumentation
Mit den Mitteln der gestalteten Sprache, mit Sprüchen und Gedichten von Rudolf Steiner sowie Dichtung aus alten Kulturen, der Klassik und der Moderne, wollen wir geistig-persönliche Schicksalsverbindungen erlebbar machen, welche die anthroposophische Geistesströmung geprägt haben.
Idee und Konzeption: Ursula Ostermai

Blut.Spuren - ein Fragment
Hugo von Hofmannsthal / Elektra —
Ilse Aichinger / Erstes Semester
Elektra und Klytämnestra — zwei starke Frauen aus der Antike, weibliche Archetypen: ausgeliefert ihrer Polarität, an der sie triumphierend scheitern. Würde das Drama heute anders ausgehen? Auch Ilse Aichingers Figuren stehen an einer Schwelle, ihre Konfrontation balanciert im Zwischenraum von Macht und Ohnmacht.

Mit Dorothea Maier, Ulrike Wendt (Eurythmie), Sprecherinnen: Ute Kahmann, Christiane Görner, Nicole Huiskamp Marcel Zaba (Bühne und Kostüme), NN (Lightdesign)

Szene aus: Blut.Spuren Szene aus: Blut.Spuren Szene aus: Blut.Spuren

2015



Beste Freundinnen
Ein heiter-spritziges Programm mit Chansons und Liedern aus den 1920er bis 1950er Jahren
"Beste Freundinnen" - Eurythmie mit Charme und eine zwar nicht renommierte aber durchaus renovierte und im Zusammenklang mit den Musen neuartig brillierende Lulu Marotzke aka Lu Marosa aka Christiane Görner. Auch die Sterne kreisen! Und hier schließen sich Sprache, Chanson und Eurythmie zu einem Feuerwerk der formvollendeten Leichtigkeit. Radikal frech!



Mit Dorothea Maier und Ulrike Wendt (Eurythmie), Christiane Görner, Berlin (Sprache und Gesang) und Ivan Antonic, Weimar (Akkordeon)

Einen kleinen Einblick gibt es hier: www.youtube.com

Im Mai 2017 findet die nächste Tournee der "Besten Freundinnen" statt. Anfragen werden gerne entgegen genommen!
2017



"Es gibt nur diese eine Welt" (16.8.2017)
Eine sprachlich musikalische Begegnung mit dem Dichter Johannes Bobrowski im Rahmen der Ausstellung des Fotografen Arturas Valiauga "Johannes Bobrowskis Litauen: Beiderseits der Memel, zwischen Osten und Westen" im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg.
Sprache und Gesang: Christiane Görner
Klavier, Sprache und Gesang: Bettina Erchinger, Berlin

Johannes Bobrowski wurde am 9. April 1917 im Tilsit, heute Sowetsk in der Kaliningrader Oblast an der Grenze zu Litauen geboren. Sein Weg führte ihn über Rastenburg und Königsberg schließlich nach Berlin, wo er im Alter von 48 Jahren 1965 starb.

Er gehört neben Siegfried Lenz und Arno Surminski zu den bedeutendsten ostpreußischen Schriftstellern der Nachkriegszeit. Sein Roman "Levins Mühle. 34 Sätze über meinen Großvater" wurde ein moderner Klassiker. Bobrowskis wichtiges Thema war das Verhältnis der Deutschen zu ihren östlichen Nachbarn, diese "lange Geschichte aus Unglück und Verschuldung seit den Tagen des Deutschen Ordens". Er plädiert gegen Intoleranz und nationalistische, ethnische oder religiöse Vorurteile und Abgrenzungen, die das multiethnische Zusammenleben spalten. Bobrowskis Bild von Mitteleuropa als Raum freier Begegnungen über alle Grenzen hinweg hat keinesfalls an Aktualität eingebüßt.